Kopenhagen Sehenswürdigkeiten

Die Kopenhagen Sehenswürdigkeiten entdeckst du am besten ganz entspannt. Das historische Zentrum ist flach und kompakt, im Hafen ist das Wasser sauber genug zum Schwimmen, und die Einheimischen fahren Fahrrad – so wirkt die Stadt eher bewohnt als herausgeputzt. Die großen Highlights sind ein Renaissanceschloss mit den Kronjuwelen, ein Vergnügungsgarten aus dem 19. Jahrhundert und ein bunter Kanal; die schönsten Momente sind aber oft ein Sprung ins Hafenbecken, ein Abendessen auf dem Streetfood-Markt oder ein Tagesausflug die Küste hinauf.

Hier liest du, was deine Zeit wert ist, wie lange du für jede Sehenswürdigkeit einplanen solltest und wo sich Vorausbuchen wirklich auszahlt – unsere ehrlichen Kopenhagen Tipps.

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Unsere ehrlichen Bewertungen der Sehenswürdigkeiten

Du fragst dich, ob sich ein Ticket lohnt? Unsere ausführlichen Bewertungen der größten kostenpflichtigen Attraktionen Kopenhagens behandeln Preise, Saisonzeiten, Andrang und unser ehrliches Urteil.

Die 13 besten Sehenswürdigkeiten in Kopenhagen

Schloss Rosenborg in Kopenhagen, eingerahmt von herbstlichen Bäumen im Königsgarten
Schloss Rosenborg vom Königsgarten aus (Foto: kallerna, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons)

1. Tivoli

Der 1843 neben dem heutigen Hauptbahnhof eröffnete Tivoli ist teils Freizeitpark, teils Garten, teils Konzertbühne. Am schönsten ist er abends, wenn rund um den See Tausende Lichter angehen. Er hat allerdings nur saisonal geöffnet und wird teuer, sobald Fahrgeschäfte und Essen dazukommen. Lies unsere ausführliche Bewertung: Lohnt sich der Tivoli?

Zeit: 2–4 Stunden. Kosten: kostenpflichtig; Eintritt und Fahrgeschäfte werden separat verkauft. Tipp: Komm am späten Nachmittag und bleib, bis es dunkel ist. Wenn du lieber vorab alles geregelt hast, vergleiche ein Eintrittsticket für den Tivoli mit dem Preis im Kalender auf der Tivoli-Website.

2. Nyhavn und eine Kanalfahrt

Der Hafen aus dem 17. Jahrhundert mit seinen bunt gestrichenen Stadthäusern und Holzschiffen ist Kopenhagens Postkartenmotiv. Die Restaurants am Kai sind teuer und auf Touristen ausgerichtet – genieß also die Aussicht und sieh dir die Stadt dann vom Wasser aus an: Die Kanalboote fahren an der Oper, Christianshavn, dem Königsschloss und der Kleinen Meerjungfrau vorbei.

Zeit: 1 Stunde für die Bootsfahrt, plus Bummel. Kosten: Nyhavn ist kostenlos, die Bootsfahrten kosten. Tipp: Setz dich aufs offene Deck, auf die Seite zum Stadtzentrum hin. Eine geführte Kanalfahrt ist am ersten Tag die einfachste Einführung in die Stadt.

3. Schloss Rosenborg und der Königsgarten

Christian IV.s Renaissanceschloss aus rotem Backstein wirkt wie eine Schmuckschatulle: getäfelte Räume, Wandteppiche und in der Schatzkammer im Keller die dänischen Kronjuwelen und Reichsinsignien. Drumherum liegt Kongens Have (der Königsgarten), der älteste königliche Park der Stadt und ein beliebter Picknickplatz.

Zeit: 1–1,5 Stunden, plus Zeit im Park. Kosten: kostenpflichtig für das Schloss; der Garten ist kostenlos. Tipp: Buch online. Die Königlich Dänische Sammlung gewährt einen kleinen Rabatt auf Online-Tickets, und im Sommer umgehst du so die Warteschlangen.

4. Schloss Christiansborg

Auf der Insel Slotsholmen beherbergt Christiansborg das dänische Parlament, das Büro des Staatsministers und die königlichen Repräsentationsräume, in denen der Monarch bis heute Gäste empfängt. Highlights sind der Rittersaal mit Bjørn Nørgaards farbenfrohen Wandteppichen zu 1.000 Jahren dänischer Geschichte und die Ruinen der mittelalterlichen Burgen im Untergeschoss.

Zeit: 1,5–2 Stunden. Kosten: kostenpflichtig. Tipp: Kauf die Tickets online, um ein wenig zu sparen, und wirf einen Blick in den Kalender, da die Repräsentationsräume bei königlichen Anlässen schließen können.

5. Der Runde Turm (Rundetaarn)

Dieser Observatoriumsturm aus dem 17. Jahrhundert im Lateinischen Viertel hat auf dem größten Teil des Weges keine Treppen: Du gehst eine breite, spiralförmige Rampe bis nach oben. Von der Plattform blickst du über die Dächer und Kirchtürme der Altstadt.

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Zeit: 30–45 Minuten. Kosten: kostenpflichtig. Tipp: Verbinde den Besuch mit einem Spaziergang durch das umliegende Lateinische Viertel mit Antiquariaten, Cafés und den Universitätsgebäuden.

6. Strøget und die Altstadt zu Fuß

Strøget, eine der längsten Fußgängerzonen Europas, verbindet den Rathausplatz mit dem Kongens Nytorv. Lohnender sind die Straßen parallel dazu: Magstræde und Snaregade, die am besten erhaltenen alten Gassen der Stadt, der Platz Gråbrødretorv und Gammel Strand am Kanal.

Zeit: 2–3 Stunden. Kosten: kostenlos. Tipp: Mit einem Altstadtrundgang mit Kanalfahrt hakst du die Punkte 2 und 6 in einem Rutsch ab.

7. Christianshavn und Christiania

Auf der anderen Seite des Hafens hat Christianshavn Kanäle, Hausboote und die Erlöserkirche, deren Turm eine außen liegende Wendeltreppe hat, die du hinaufsteigen kannst. Gleich daneben liegt die Freistadt Christiania, die selbstverwaltete Gemeinschaft, die 1971 auf einem ehemaligen Militärgelände gegründet wurde – mit Wandbildern, selbst gebauten Häusern und Wegen am See.

Zeit: 2–3 Stunden. Kosten: kostenlos (der Kirchturm kostet Eintritt). Tipp: Respektiere in Christiania die Schilder, die Besucher bitten, in bestimmten Bereichen nicht zu fotografieren, und besuch die Freistadt beim ersten Mal lieber tagsüber.

8. Amalienborg und die Marmorkirche

Vier identische Rokokopalais um einen achteckigen Platz bilden Amalienborg, die Winterresidenz der Königsfamilie. Hier findet mittags um 12 Uhr die Wachablösung der Königlichen Leibgarde statt. In der Achse dahinter erhebt sich die grüne Kuppel der Frederikskirche, bekannt als Marmorkirche.

Zeit: 1 Stunde (länger, wenn du das Amalienborg-Museum besuchst). Kosten: Der Platz ist kostenlos, das Museum kostet Eintritt. Tipp: Sieh dir vor der Zeremonie an, wie die Garde von Rosenborg aus durch die Straßen marschiert – dort ist es weniger voll als auf dem Platz.

9. Kastellet und die Kleine Meerjungfrau

Lauf am Hafen entlang nach Norden zum Kastellet, einer sternförmigen Festung aus dem 17. Jahrhundert mit grasbewachsenen Wällen, und weiter zur Statue der Kleinen Meerjungfrau. Die Figur ist bekanntlich klein, also schraub deine Erwartungen herunter – der Spaziergang selbst, vorbei am Gefionbrunnen, ist aber schön.

Zeit: 1–1,5 Stunden. Kosten: kostenlos. Tipp: Geh früh am Morgen hin, bevor die Reisebusse ankommen, oder sieh dir die Statue stattdessen vom Kanalboot aus an.

10. Ny Carlsberg Glyptotek oder SMK

Zwei der besten Museen der Stadt sprechen unterschiedliche Geschmäcker an. Die Glyptotek, gegründet vom Brauer Carl Jacobsen, verbindet antike Skulpturen mit französischen Impressionisten rund um einen Wintergarten unter einer Glaskuppel. Das SMK, die Dänische Nationalgalerie, zeigt europäische und dänische Kunst von der Renaissance bis heute.

Zeit: je 2 Stunden. Kosten: kostenpflichtig; prüf, ob deine Copenhagen Card sie abdeckt. Tipp: Das Café im Wintergarten der Glyptotek ist an einem grauen Tag ein ruhiger Ort für einen Kaffee.

11. Schwimmen im Hafen und Streetfood

Im Sommer schwimmen die Einheimischen direkt im Hafen, in kostenlosen Hafenbädern wie Islands Brygge und an ausgewiesenen Badestellen in der ganzen Stadt. Danach geht’s auf einen Streetfood-Markt wie Reffen auf Refshaleøen, mit Dutzenden Ständen und Sitzplätzen am Wasser.

Zeit: ein Nachmittag oder Abend. Kosten: Die Hafenbäder sind kostenlos, Essen kostet. Tipp: Schwimm nur an offiziellen Badestellen, deren Wasserqualität überwacht wird, und achte auf die Saison: Die Streetfood-Märkte haben vor allem in den wärmeren Monaten geöffnet.

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12. Louisiana Museum of Modern Art

Eine kurze Zugfahrt die Küste hinauf, in Humlebæk, verbindet das Louisiana moderne Kunst mit Architektur und Landschaft: Galerien, die durch gläserne Gänge verbunden sind, ein Skulpturenpark, der zum Öresund hinunter abfällt, und Blick bis nach Schweden. Viele Besucher halten es für den schönsten Museumstag ihrer Reise.

Zeit: ein halber Tag. Kosten: kostenpflichtig. Tipp: Fahr an einem sonnigen Tag hin, damit du Skulpturenpark und Café-Terrasse genießen kannst.

13. Schloss Kronborg in Helsingør (Tagesausflug)

Kronborg, das Renaissanceschloss, das Shakespeare als Schauplatz für Hamlet diente, bewacht die engste Stelle des Öresunds, mit Schweden direkt gegenüber. Es ist UNESCO-Welterbe und hat königliche Gemächer, Kasematten und einen Ballsaal. Helsingør erreichst du von Kopenhagen aus bequem mit dem Zug, und der Ausflug lässt sich gut mit dem Louisiana kombinieren.

Zeit: ein ganzer Tag. Kosten: kostenpflichtig. Tipp: Ohne Auto verbindet eine Tour zu den Schlössern Kronborg und Frederiksborg zwei der schönsten Schlösser Dänemarks an einem Tag – mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist das schwer zu schaffen.

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Praktische Tipps für Kopenhagen: Reisezeit, Dauer und Fortbewegung

Schloss Kronborg in Helsingør hinter seiner Backsteinbastion und dem Wassergraben
Schloss Kronborg in Helsingør, ein einfacher Tagesausflug ab Kopenhagen (Foto: ArildV, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons)

Beste Reisezeit

Mai bis September bringt lange Abende, Essen im Freien, Schwimmen im Hafen und die Sommersaison im Tivoli. Der Dezember ist die zweite Hochsaison, mit Weihnachtsmärkten und der Weihnachtssaison im Tivoli. Januar bis März ist die ruhigste und günstigste Zeit, aber grau, und einige saisonale Attraktionen, darunter der Tivoli, sind geschlossen.

Wie viele Tage brauchst du?

Zwei bis drei Tage reichen für das Zentrum, eine Kanalfahrt, ein Schloss und den Tivoli. Mit einem vierten Tag kommen Louisiana und Kronborg dazu.

Unterwegs vor Ort

Kopenhagen ist wie gemacht zum Laufen und Radfahren; ein Fahrrad leihst du ganz einfach, und die Radwege sind hervorragend – achte aber auf die örtlichen Verkehrsregeln und Handzeichen. Die Metro verbindet den Flughafen direkt mit dem Zentrum, und S-Bahn und Regionalzüge bringen dich an die Küste. Die Copenhagen Card Discover umfasst laut der offiziellen Website der Copenhagen Card unbegrenzte Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln in der gesamten Hauptstadtregion (inklusive Flughafen) und freien Eintritt in mehr als 80 Attraktionen, darunter den Tivoli (Eintritt, nicht die Fahrgeschäfte). Sie lohnt sich, wenn du mehrere kostenpflichtige Museen und Schlösser pro Tag planst; vergleiche die Liste der Attraktionen vor dem Kauf mit deinen Plänen.

Wo übernachten?

Indre By (die Altstadt) bringt dich zu Fuß zu fast allem. Vesterbro, nahe Hauptbahnhof und Tivoli, hat preiswerte Hotels und eine lebendige Food-Szene. Nørrebro ist multikulturell und entspannt, Christianshavn ruhig und malerisch an den Kanälen, und Østerbro ist ein ruhiges Wohnviertel, gut für Familien.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Tage braucht man für Kopenhagen?

Für die wichtigsten Kopenhagen Sehenswürdigkeiten reichen zwei bis drei Tage. Mit vier Tagen kannst du Tagesausflüge zum Louisiana und zu Schloss Kronborg einplanen.

Lohnt sich die Copenhagen Card?

Ja, wenn du mehrere kostenpflichtige Attraktionen pro Tag besuchst und öffentliche Verkehrsmittel nutzt, denn beides ist enthalten. Wenn du hauptsächlich spazieren gehen, essen und einmal in den Tivoli willst, zahlst du besser einzeln.

Ist Kopenhagen teuer?

Ja, es ist eine der teureren Städte Europas, besonders beim Essengehen. Streetfood-Märkte, Bäckereien, kostenlose Sehenswürdigkeiten und Schwimmen im Hafen helfen, die Kosten niedrig zu halten.

Wie kommt man in Kopenhagen am besten herum?

Im Zentrum zu Fuß und mit dem Fahrrad, für längere Strecken und zum Flughafen mit der Metro. Kanalboote sind ein schönes Extra, aber kein praktisches Verkehrsmittel.

Kann man Kopenhagen und Schweden in einer Reise verbinden?

Ja. Malmö ist über die Öresundbrücke nur eine kurze Zugfahrt entfernt, und von Helsingør setzt eine Fähre nach Helsingborg über. Nimm deinen Reisepass oder Personalausweis mit, da es Kontrollen geben kann.

Titelbild: Foto: Jakub Hałun, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

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